Kichererbsen

Dienstag 23. November 2010 von admin

Die Kichererbse (Mz.: Kichererbsen) ist eine Pflanze, die zur Gattung der Hülsenfrüchte gehört.

Kichererbsen stammen ursprünglich aus Asien und verbreiteten sich im Laufe der Zeit im gesamten Mittelmeerraum.

Die Hauptanbaugebiete der Kichererbse sind heute die Türkei, Spanien, Pakistan, Afghanistan und Indien.

Die in Europa verwendeten Kichererbsen sind rundlich und beige-gelb farben.

Es gibt noch eine zweite Kichererbsen Sorte, die kleinere und runzlige Samen aufweist. Diese Sorte ist in Europa eher unbekannt.

Nährwerte

Kichererbsen beinhalten ca. 60g Wasser, 7 bis 8g Eiweiß (je nach Sorte und Art kann auch mehr Eiweiß enthalten sein), ca. 20g Kohlenhydrate, ca. 2 bis 3g Fett und ca. 4 bis 5g Ballaststoffe.

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente

Kichererbsen enthalten Vitamin A und Beta Carotin, weiters die Gruppe der B Vitamine, B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und Folsäure, ausserdem noch Vitamin C, Vitamin E und Vitamin K.

Mineralstoffe sind in der Kichererbse zwar enthalten, aber in eher unbedeutenden Mengen. Nennenswert sind noch die Spurenelemente Fluor, Kupfer und Mangan.

Zubereitung in der Küche

Die Kichererbsen werden über Nacht eingeweicht und danach 1 bis 2 Stunden gekocht. Es gibt aber auch fertig gegarte Kichererbsen in Dosen zu kaufen.

Türkische Küche – Verwendung

Kichererbsen sind in der Türkei ein Grundnahrungsmittel und sind sehr beliebt. In der Türkei sind sie unter dem Namen nohut bekannt.

Verwendet werden Kichererbsen als Vorspeise, für Suppen und Eintopfgerichte. Die Kichererbse wird auch oft für die bekannte Türkische Spezialität Couscous verwendet.

Außerdem werden geröstete Kichererbsen in der Türkei zum Knabbern angeboten, man nennt sie dann leblebi.

Aus der Kichererbse wird auch eine Paste hergestellt, diese Kichererbsenpaste wird humus genannt und verfeinert wird diese noch mit Tahin – Sesampaste.

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